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Freitag, 20. Oktober 2017
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Natureum

Entdeckung Nr.77

Vögel des Glücks, die verzaubern

Alljährlich findet in den Küstenregionen zwischen der Halbinsel Fischland/Darß/Zingst und Rügen ein für nördliche Breiten unvergleichliches Schauspiel statt. Auch wenn die südliche Ostsee Treffpunkt zahlloser Vogelschwärme ist, können andere Arten kaum mit den erhabenen Kranichen konkurrieren. Allein ihre imposante Statur, das helle, auffällige Gefieder und die eleganten Balztänze machen die Kranichbeobachtung zu einem bewegenden Erlebnis: Schon zu Zeiten der kurzen Frühjahrsrast auf dem Weg zu den nördlichen Brutplätzen, besonders aber im Herbst, wenn sich die Vögel auf den Feldern und Futterplätzen über einige Wochen hinweg für den beschwerlichen Zug in den Süden stärken.    

 

Die Kranichrast ist an Vorpommerns Küste mittlerweile eine Touristenattraktion, die wohl ebenso viele Besucher anzieht, wie Kraniche zu beobachten sind. Über 40.000 Vögel des Glücks, als die sie in Asien gelten, ziehen dann zweimal täglich von den Schlafplätzen im flachen Boddenwasser zur Futtersuche und zurück. Wenn sie dann in großer V-Formation laut rufend über den Himmel gleiten, werden Ehrfurcht und Glücksgefühle mancher Menschen verständlich. Die imposanten Vögel gelten nicht umsonst als Symbol für Sehnsucht, Fernweh und Freiheit.    

 

Einen Kranich mal ganz ungestört aus der Nähe betrachten, kann man im Darßer NATUREUM. Das Exemplar in der Schauvitrine ist aber nicht nur ein schönes Anschauungsobjekt, sondern hat fast schon historischen Charakter. Das Präparat stammt noch aus der Sammlung des Museumsgründers Prof. Otto Dibbelt und kann demnach auf ein beachtliches Alter zurückblicken. Am großen Frühjahrszug Richtung Norden wird es allerdings nicht mehr teilhaben.


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