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Samstag, 21. Oktober 2017
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Meeresmuseum

Entdeckung Nr.83

Faszination der Tiefe auch in der Ostsee

Wer ans Tauchen denkt, hat meist faszinierende Bilder von bunten, dicht belebten Korallenriffen vor Augen. Oder von schwebenden, friedfertigen Walriesen im blauen, lichtdurchfluteten Wasser. Dass auch die Ostsee, weitab praller, tropischer Lebensvielfalt, für Taucher besondere Erlebnisse und reizvolle Unterwasserlandschaften bereit hält, hat sich unter Freizeittauchern noch nicht allgemein herumgesprochen. Die Forschungstaucher des Deutschen Meeresmuseums jedoch sind mit der vielseitigen Flora und Fauna des baltischen Meeres bestens vertraut. Von ihren Tauchgängen haben die Wissenschaftler viele der Tiere und Pflanzen für die Ostseeaquarien im OZEANEUM mitgebracht. In diesen können die Besucher erleben, dass die Welt unter Wasser in der Ostsee alles andere als eintönig oder farblos ist.

 

Der Spaßfaktor kommt also beim Tauchen zwischen Belt und Bottnischem Meerbusen keineswegs zu kurz. Für ihre Arbeit unter Wasser haben die Stralsunder Forschungstaucher jedoch ganz andere Beweggründe. So dokumentieren sie durch Sammlung von Daten, Film- und Fotoaufnahmen etwa die natürlichen oder durch Menschen verursachten Veränderungen im Ökosystem des sensiblen Binnenmeeres. Ein aktuelles Thema ist neben dem schädlichen Nährstoffeintrag in die Ostsee unter anderem die Ansammlung von Plastikmüll in bestimmten Meeresregionen. Besonders an natürlichen und künstlichen Hindernissen häufen sich diese unliebsamen Abfälle und beeinträchtigen die Umwelt. In Sonderausstellungen werden die Museumsbesucher regelmäßig über die Ergebnisse der wissenschaftlichen Beobachtungen und die Bedrohung der Ostsee informiert.  


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