Home  |  Sponsoren  |  Presse  |  Kontakt  |  Impressum
Montag, 11. Dezember 2017
365-Entdeckungen Startseite
Entdeckung vom 06. Januar 2011

Entdeckung der Woche: Entdeckung Nr. 6

Thomas Menzel (Bauleiter, Fachbereich Technik)

Die ersten Fahrten mit der Rolltreppe waren noch ein echtes Aha-Erlebnis, inzwischen ist die Fahrt mit der Rolltreppe für uns Normalität. Als Bauleiter bin ich über den störungsfreien Betrieb froh und so genieße ich bei jeder Fahrt den Blick auf die Walskelette. Nur bei den Eröffnungsgästen hat uns der Vorführeffekt ereilt und die Treppe stoppte bei Frau Merkel nach gerade einmal zwei Meter Fahrt. Zum Glück geschah dies abseits der Kameras und die Bundeskanzlerin ließ sich in ihrer guten Stimmung nicht beeinträchtigen.

Lang wie ein Blauwal

An einzelnen regnerischen Sommertagen strömen über 8.000 Gäste in das OZEANEUM. Die Rolltreppe im Foyer wäre technisch in der Lage, diese Besucherzahlen innerhalb nur einer Stunde an den Start des Rundganges zu befördern. In nur einer Minute Fahrzeit werden 34 Meter überbrückt – so lang können erwachsene Blauwale werden.

 

Alle Baubeteiligten können sich noch sehr gut an den Einbau erinnern: Eine echte Zitterpartie, bei der das Montageteam aus Chemnitz und die Spezialisten der Firma Schindler diese kritischen Phase des Bauablaufes letztlich mit Bravour bewältigten. Der Einbau der Treppe war ein Meilenstein im Bauablauf, denn erst danach konnten die über 1.000 m² Fläche um das Foyer zwischen den Baukörpern verglast werden. Drei Monate vor dem Eröffnungstermin zitterte also auch der Bauherr kräftig mit.

 

Befürchtungen, bei den Besuchern könnten sich bei der luftigen Fahrt mit Deutschlands längster freitragender Rolltreppe Schwindelgefühle einstellen, haben sich nicht bewahrheitet. Oben angelangt eröffnet sich ein einmaliger Blick auf den Strelasund, Rügen und die 2007 eingeweihte neue Rügenbrücke.

Diese Entdeckung finden Sie im OZEANEUMZur Webseite >>

Bilder zum Vergrößern anklicken!