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Montag, 11. Dezember 2017
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Entdeckung der Woche: Entdeckung Nr. 17

Dr. Nicole Kube (Fachbereichsleiterin Aquarium)

Einmal war Kati über eine Woche verschwunden und wir befürchteten schon das Schlimmste. Trotz Suchanzeigen in der Stadt und Artikeln in der lokalen Presse, blieb die Katze verschwunden. Als wir die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten, kam ein Anruf von einer Frau, die von unserer Suche gehört hatte, bei Frau Brandt in der Zentrale an: „Sie hätte Katzenmiauen in der alten verlassenen Jugendherberge gehört! Ich war nicht mehr zu halten. Herr Schröder und ich gingen sofort nachschauen. Und tatsächlich – da saß unsere Kati im ersten Stock im Fenster! Freundliche Mitarbeiter der AWO, die das Gelände verwalten, halfen uns dabei, sodass wir nur eine Stunde später unsere Kati wieder in die Arme schließen konnten!

Auf leisen Pfoten durch die Gemäuer

Schon seit Jahrzehnten hat das Aquarium im MEERESMUSEUM sein eigenes Haustier – und ausnahmsweise mal keins mit Schuppen, Flossen oder Panzer. Wie es sich für ein richtiges Kloster gehört, lebt im Museum eine Museumskatze!

 

Kater Minka war über 14 Jahre im Museum zu Hause, Lucy verfolgte den Bau des Schildkrötenbeckens. Im Jahr 2005 brachten unabhängig voneinander zwei Museumsmitarbeiter am selben Tag einen Kater und eine Katze mit, die aus schlechten Verhältnissen gerettet wurden. Sie bekamen die Namen „Mucki“ und „Kati“, nachdem die Präparatorin Annerose Goldbecher in einer Nacht geträumt hatte, der Kater würde „Muskelkater“ heißen – Namensfindung kann manchmal auch sehr einfach sein!

 

Leider verstarb Mucki noch im selben Jahr, seitdem ist Kati alleinige Hausherrin im Katharinenkloster. In der Tür des Aquariums wurde sogar extra eine Katzenklappe eingebaut, damit sich Kati auch nach Schließung des Museums frei bewegen kann. Ihre anfängliche Scheu hat sie schon lange abgelegt: sie stromert durch die Ausstellungen, ist Stammgast im Museumsshop, lümmelt vor dem Schildkrötenbecken oder unterhält die Besucher im Sommer, in dem sie mit gefangenen Mäusen mitten im stärksten Besucherstrom spielt. Auch wenn der Direktor noch spätabends im Büro sitzt, stattet sie ihm ab und zu einen Besuch ab.

 

Vielleicht haben Sie bei Ihrem nächsten Besuch ja ein bisschen Glück und entdecken unsere Kati irgendwo im MEERESMUSEUM. Aber sie hat ihren eigenen Kopf und man weiß nie, wo sie als nächstes auftaucht!

Diese Entdeckung finden Sie im MEERESMUSEUMZur Webseite >>

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