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Dienstag, 17. Oktober 2017
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Entdeckung vom 21. November 2011

Entdeckung der Woche: Entdeckung Nr. 325

Torsten Aurin (Besucherservice)

Als Mitarbeiter im Besucherservice bin ich täglich mit unseren Gästen in Kontakt. Während meiner Aufsicht im Museumsrundgang erlebe ich hautnah die Reaktionen der Besucher auf unsere Ausstellungen und Aquarien. Die zwei historischen Taucherhelme in unserer neuen Ausstellung Erforschung und Nutzung der Meere wirken auf Kinder besonders anziehend. Sie stürmen darauf zu und ziehen sich die Helme auf den Kopf. In jedem der beiden Exponate läuft auf Knopfdruck ein Hörspiel: Der kleine Taucher Jaques, eine Marionette die in einem monatlich erscheinenden Podcast das Deutsche Meeresmuseum erkundet, erzählt von seinen Freunden Jacques Cousteau und Jacques Piccard - den Pionieren bei der Entdeckung der Unterwasserwelten – und stimmt so auf den Rundgang durch die Ausstellung ein.

Selbst mal Taucher sein

Tauchen ist heute ein beliebter Freizeitsport. Moderne Taucherausrüstungen machen möglich, diesem faszinierenden Unterwasser-Erlebnis an nahezu jedem beliebigen Ort nachzugehen. Verlockend schön sind die Bilder vom fast schwerelosen Gleiten durch eine bunte, artenreiche Tierwelt in klarem, blauem Wasser. Doch Tauchen kann auch anders aussehen.    

 

Denn das Arbeitstauchen mit geschlossenen Tauchanzügen in dunkler Tiefe ist alles andere als ein Vergnügen, sondern eine extrem mühsame, körperlich anstrengende Tätigkeit für perfekt ausgebildete Spezialisten. Wie sich Helmtaucher in ihren schweren Arbeitsgeräten in etwa fühlen, können die Besucher im OZEANEUM in der Ausstellung zur Erforschung und Nutzung der Meere nachempfinden. Zwei originale Taucherhelme aus den 1970er Jahren dürfen aus der Nähe betrachtet, angefasst und sogar aufgesetzt werden. Eine seltene Gelegenheit, die darum vielfach als Fotomotiv genutzt wird, aber auch erkennen lässt, welche enormen Gewichte die Taucher in entsprechenden Tauchanzügen mit sich tragen. Rund 20 Kilogramm wiegt so ein Helm, weitere 80 Kilogramm die restliche Ausrüstung.

 

Doch die Museumsbesucher müssen solche Gewichte nicht stemmen. Eine spezielle Vorrichtung  ermöglicht allen Interessenten von ganz klein bis ganz groß das leichte Aufsetzten und Tragen der wuchtigen Taucherhelme. Dann können Vater und Sohn durch die Helmscheiben in Mutters Kamera lächeln. Ein schöner Familienspaß, der aber auch sehr plastisch Einblicke in die Welt der Arbeitstaucher gibt.    

Diese Entdeckung finden Sie im OZEANEUMZur Webseite >>

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