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Montag, 25. September 2017
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Entdeckung vom 19. Dezember 2011

Entdeckung der Woche: Entdeckung Nr. 353

Birgit Kadach (Museumspädagogin)

Wir Museumspädagogen bieten Besuchergruppen vom Vorschulkind bis zum Senior durch zahlreiche Angebote einen erlebnisreichen Aufenthalt im MEERESMUSEUM. Wenn ich dann noch außer der Reihe nachts die großen Museumstüren öffne, die Besucher im Dunkeln durch die ehemaligen Klostergänge führe und den Schein der Taschenlampe auf Präparate oder nachtaktive Aquarientiere richte, ist das Museumserlebnis perfekt. Der Reiz dieser Arbeit liegt für mich darin, dass ich immer wieder neue Ideen umsetzen und auch für spezielle Zielgruppen Angebote entwickeln darf. Hier sind meine Favoriten die Führungen für Besucher mit Handicap wie zum Beispiel für Blinde und Sehbehinderte.

Mit der Taschenlampe auf Entdeckungstour

Ein Besuch im MEERESMUSEUM und OZEANEUM offenbart den Besuchern faszinierende Einblicke in die große Welt der Ozeane mit vielen noch unbekannten Seiten. Denn das Leben unter Wasser ist verbunden mit mancherlei Rätseln und Geheimnissen. Um diesen auf den Grund zu gehen, bieten die Museumspädagogen regelmäßig Führungen an, die es ermöglichen, die Schaustücke in den Vitrinen und die Aquarienbewohner aus einer ganz neuen Perspektive kennenzulernen. Besonders beliebt sind unter großen und kleinen Museumsbesuchern die Taschenlampenführungen „Nachts im Museum“, die in beiden Standorten angeboten werden.     

 

Ohne die übliche Beleuchtung der Aquarien und Ausstellungen lassen solche Rundgänge durch das dunkle Katharinenkloster das Museum in einem wahrhaft „anderen Licht“ erscheinen. Geheimnisvoll und spannend wirken dann ganz alltägliche Dinge. Das Museumsmagazin kann zur unheimlichen Schatzkammer werden und manche Tierpräparate „erwachen zu neuem Leben“. Im Lichtkegel der Taschenlampen enthüllen Fische ihre Schlafgewohnheiten und nachtaktive Beckenbewohner lassen sich bei ihrem verborgenen Treiben beobachten.

 

So sind bei diesen Taschenlampenführungen nicht allein die Augen gefordert, sondern auch der Geruchs- und Tastsinn. Anfassen und Schnuppern erwünscht, heißt es darum bei manch ungewöhnlichen Sammlungsstücken. Der Besuch des nächtlichen Museums steht immer wieder unter einem anderen Motto. So gaben die Museumspädagoginnen beispielsweise zum Valentinstag mal skurrile, mal lustige oder erstaunliche Einblicke in das Liebensleben der Fische und anderer Aquarienbewohner.

Diese Entdeckung finden Sie im MEERESMUSEUMZur Webseite >>

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