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Mittwoch, 22. November 2017
365-Entdeckungen Startseite
Ozeaneum
Entdeckung vom 23. Dezember 2011

Entdeckung des Monats Dezember : Entdeckung Nr. 357

Elisabeth Goldschmidt (Mitarbeiterin Marketing, Betreuung "365 Entdeckungen")

Rochen sind faszinierende Tiere: Sie fliegen in eleganter Weise durch das Wasser und zeigen sie dabei dem Besucher vor der Aquarienscheibe ihre Bauchseite, scheinen sie obendrein freundlich zu lächeln. Ein Nagelrochen ist aus diesem Grund auch der Botschafter unserer Happy-Hour-Aktion geworden, da sein kleines Engelsgesicht stets fröhlich wirkt. Durch die „365 Entdeckungen“ habe ich die Tiere und Ausstellungen des Deutschen Meeresmuseums in Windeseile kennengelernt. Dank vieler Unterstützer war es möglich, täglich spannende Geschichten zu erzählen, um den Lesern und Besuchern so einen ganz besonderen, persönlichen Einblick in die vier Museumsstandorte zu gewähren.

Rochen - Haie in platt

Wer im Meer für Kinder oder im Kattegat-Becken des OZEANEUMs die Nagelrochen und Katzenhaie betrachtet, wird verwundert sein zu hören, dass diese auf den ersten Blick so unterschiedlichen Tiere sehr eng miteinander verwandt sind. Ganz deutlich wird die enge Verwandtschaft bei den Sägerochen und den Sägehaien, die auf den ersten Blick kaum voneinander zu unterscheiden sind.

 

Haie und Rochen bilden zusammen mit den Chimären die Klasse der Knorpelfische. Im Gegensatz zu den Knochenfischen fehlen ihnen echte Knochen und eine Schwimmblase. Ihre Haut besteht aus zahnähnlichen Hautschuppen, den Placoidschuppen. Sie besitzen Begattungsorgane für eine innere Befruchtung und verfügen über ein elektrisches Sinnesorgan, die Lorenzinischen Ampullen. Mit deren Hilfe können sie elektrische Felder und Temperaturunterschiede wahrnehmen.

 

Um neben dem Freiwasser auch den Meeresboden zu erobern entwickelten einige Knorpelfische abweichende Kopf- und Körperformen. Bei den Rochen sind die Brustflossen völlig mit dem Körper zu einer Scheibe verschmolzen. Somit sind die meisten Rochen eher platt und schwimmen durch Bewegungen ihrer Brustflossen - Haie hingegeben sind eher stromlinienförmig und treiben ihren Körper durch Schwanzflossenschläge voran. Das Maul, die Nasenlöcher und die Kiemenspalten befinden sich bei den Rochen auf der Bauchseite und ergeben zusammen das helle Engelsgesicht. Bei Haien hingegen sind die Nasenöffnungen vorn am Kopf und die Kiemenspalten seitlich am Körper.

Diese Entdeckung finden Sie im OZEANEUMZur Webseite >>

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