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Samstag, 21. Oktober 2017
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Sammlungen DMM
Entdeckung vom 30. September 2011

Entdeckung des Monats : Entdeckung Nr. 273

Johannes-Maria Schlorke (Fotograf)

Seit der Grundsteinlegung im Jahr 2006 begleite ich das OZEANEUM fotografisch. Von der Baustelle bis zum fertigen Gebäude gab und gibt es dort viele spannende Motive, drinnen und draußen, zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten, das gesamte Jahr lang. Unzählige Bilder sind dabei entstanden, viele davon wurden veröffentlicht oder abgedruckt, einige sogar weltweit. Aber trotzdem liegen mir ganz besonders die Aufnahmen am Herzen, die in den Sammlungen hinter den Kulissen entstanden sind. Bei einer Fotosession für das Stammhaus des OZEANEUMs, das MEERESMUSEUM, war ich zufällig in den Magazinen unter dem Dach des Katharinenklosters und seither hatte ich den Wunsch, die dort verborgenen und den Museumsbesuchern unzugänglichen Exponate ins rechte Licht zu rücken.

Verborgene Schätze hinter den Kulissen

Mit den Exponaten eines Museums ist es wie mit einem Eisberg - der größte Teil ist nicht sichtbar. Ganz gleich, wie vielfältig und überwältigend die Menge der Ausstellungsstücke erscheinen mag, es ist nur ein Bruchteil dessen, was sich in den Magazinen verbirgt und für die Besucher normalerweise im Verborgenen bleibt.

 

Auch das Deutsche Meeresmuseum verfügt über eine beachtliche Sammlung. Lange Regalreihen mit Fischen in Gläsern, Schränke gefüllt mit präparierten Wasservögeln sowie unzählige Magazinkästen mit Muscheln, Schnecken oder Krebsen verbergen sich hinter den Museumsmauern. Die vielfältigen Formen und Farben bieten einen ganz  erstaunlichen und teilweise bizarren Anblick.

 

Bis im Jahr 2009 der Fotograf Johannes-Maria Schlorke, im Zuge der Neugestaltung des Museumsführers des MEERESMUSEUMs, die Sammlung entdeckte, standen sie einzig im Dienste der Wissenschaft. Die ästhetische Seite erschloss sich erst, nachdem die Objekte professionell abgelichtet wurden.

 

Für die Fotoaufnahmen wurde ein richtiges kleines Studio in den Sammlungsräumlichkeiten aufgebaut. Lange weiße Papierbögen wurden über Tische gespannt, schwarzer Stoff für den Hintergrund bereitgelegt, mehrere Blitzgeräte aufgebaut und immer wieder probiert, ob der Lichteinfall hundert Prozentig stimmt, um schließlich gelungene Aufnahmen von den Präparaten zu erhalten.

 

Bisher wurde erst ein Bruchteil der Sammlungsstücke fotografiert und immer wieder kommen neue hinzu. Die Objekte werden nun in Projekten wie „365 Entdeckungen“ und dem Patenschaftsprojekt vorgestellt.

Diese Entdeckung finden Sie in den SAMMLUNGEN DMMZur Webseite >>

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